Gemeinsam mit Aminata, unserer Safariführerin im Selous Nationalpark, warteten wir auf das Flugzeug, das uns nach Sansibar bringen sollte. Nachdem die weiteren Touristen samt ihrer schicken Schalenkoffer mit anderen Propellermaschinen verschwanden und wir immer noch ausharrten, begannen wir uns die Wartezeit mit Gesprächen über Gott und die Welt zu vertreiben. Aminata erzählte uns von ihrem Zukunftstraum, über ihre Familie und welche Unterschiede sie zwischen Kenianern und Tansaniern wahrnimmt. Wir erzählten ihr vom deutschen Winter, unseren Erfahrungen in Tansania und unserer Weltreise.

Nach einer Stunde sitzen und warten, erfuhren wir, dass unser Flug um 7 Stunden auf den späten Nachmittag verschoben wurde. Tatsächlich abgeflogen sind wir dann erst abends, als die Sonne dabei war unterzugehen. Wäre diese ungewollte Planänderung nicht passiert, hätte uns Aminata nicht von ihrer inspirierenden Vision erzählt. Sie hätte uns die Nummer ihres Freundes in Iringa (eines unserer nächsten Ziele) und den Kontakt ihrer Freundin in Dar es Salaam auch nicht geben können (sie wird uns bei unserer nächsten höchstkomplizierten Busticketorganisation helfen). Und das allerwichtigste… uns wäre ein gutes Gespräch mit viel Lachen entgangen.

Wir haben zwar den ursprünglich geplanten Nachmittag in Stone Town und den Blick auf das Atoll vor Sansibar durch den verspäteten Flug verpasst, jedoch wurde uns so eine wertvolle Begegnung geschenkt. Wenn etwas anders kommt als geplant, kann das ein Problem oder ein Glücksgriff sein, je nachdem wie man es betrachtet.

 

1 Comment

 

  1. 06/12/2013  19:21 by Jay Pee Reply

    Hey, I'm running out of compliments and you're only gone two months! It's always great to get a new mail so keep it up - I look forward to the next!! Thanks girls.

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