Ich kann mich noch gut daran erinnern, als in München das letzte Mal der Strom ausfiel. Das seltene Ereignis hat ungefähr 45 Minuten gedauert und war gefühlt eine Woche Gesprächsthema. Seit gut zwei Monaten sind wir in Afrika unterwegs und haben uns an die fast täglichen abrupten „power cuts“ gewöhnt. Man tut gut daran immer eine Stirnlampe dabei zu haben, da man in den stockdunklen Straßen seine Hand vor Augen kaum sehen kann. Wenn der Ventilator abends in der brütenden Hitze zum Stillstand kommt, hilft einem auch der Fächer, den man beim Straßenstand um die Ecke für umgerechnet 50 Cent gekauft hat, nicht beim Einschlafen. Auf Sansibar erlebten wir dann einen Stromausfall von unglaublich langen 24 Stunden. Wir warteten sehnlichst darauf, dass das Licht und damit der Strom wieder anging. Denn wenn man als Flashpacker nicht daran denkt, seine elektrischen Geräte, wenn es denn mal Strom gibt, aufzuladen, nützen auch der beste Lonely Planet und die spannendsten Romane im E-Book-Format nichts.

 

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