Schon der Kauf unseres Zugtickets für den Softsleeper von Peking nach Hohhot, der Hauptstadt der Inneren Mongolei, war ein Abenteuer für sich. Wir gingen ein paar Tage vor geplanter Abfahrt zur Beijing Railway Station und irrten in den mächtigen Bahnhofshallen umher, bis wir die Ticketschalter gefunden hatten. Voller Freude erkannten wir unter all den chinesischen Schriftzeichen unsere geliebten lateinischen Buchstaben. Ist doch ein Kinderspiel, dachten wir uns noch. Als sich nach 30 Minuten Wartezeit die Schlange bis auf wenige Wartende verkürzte, fing eine Menschentraube vor dem Schalter an zu wüten. Von links und rechts versuchten sich Chinesen an die Pole-Position zu drängen. Ralf und ich versuchten S jeweils von beiden Seiten abzuschirmen. Erfolglos. Wir hatten es zwar irgendwie schließlich geschafft, unser Geld durch den kleinen Schlitz an die nette englischsprechende Dame hinter der Glaswand zu reichen, jedoch musste S dort vorne ohne mich auskommen. An meine Stelle trat eine Dame, die sich sehr für S und ihr Tun zu interessieren schien.

Beijing Railway station counters

Beijing Railway station counters

Zugfahrten in China laufen ein wenig anders ab, als wir es aus anderen Ländern gewohnt waren. Das Ganze ähnelt mehr oder weniger dem Check-In am Flughafen, nur wuselt es mehr am Bahnhof und man muss gleich drei Security-Checks über sich ergehen lassen. Anschließend suchten wir unseren Weg in einen stickigen Warteraum, der bereits mit Menschenmassen gefüllt war und kaum noch freie Plätze hatte. Eine halbe Stunde vor Abfahrt krachte die Lautsprecheranlage und eine Stimme schrie in ohrenbetäubender Lautstärke etwas für uns Unverständliches. Da sich die Masse in Bewegung setzte, gingen wir davon aus, dass das „Boarding“ losging.

Waiting room Beijing Railway Station

Wir waren überrascht über den einwandfreien Zustand des Nachtzuges. Vom persönlichen TV-Display inklusive amerikanischem Film im Originalton, über gepolsterte Kleiderbügel bis hin zum Plastikblümchen auf dem Nachttischchen war alles da. Der Schaffner nahmuns zu unserer Verwunderung die Tickets ab, händigte uns dafür Plastikkarten aus und verschwand ohne ein Wort mit uns zu wechseln. Erst am nächsten Morgen um 4:30 Uhr verstanden wir, dass das eine Art Weckgarantie bedeutet. Denn nur so weiß der Zugmitarbeiter, welchen Passagier er eine halbe Stunde vor Zielstation wecken muss.

Soft Sleeper China

Angekommen am kolossalen Bahnhof von Hohhot (in diesem Land scheint alles massig, pompös und mächtig groß zu sein) verliefen wir uns erst einmal auf der Suche nach dem „Taxistand“. Das Umherirren dauerte nicht lange denn die Taxifahrer fanden uns. Ein Mann rannte auf uns zu, bewaffnet mit einem Schnellhefter, den er uns unter die Nase hielt und redete ganz aufgeregt auf uns ein. Wie immer verstanden wir kein Wort, aber schnell begriffen wir, dass der nervöse Herr uns eine Tour verkaufen wollte. Nach einer siebenstündigen Nachtzugfahrt war uns um fünf Uhr morgens nicht nach Verkaufsgespräch und wir wollten nur in unser Hotel. Leichter gesagt als getan. Der erhoffte Taxistand entpuppte sich als Baustelle und die geschätzten 15 Taxifahrer sprachen sich untereinander ab und versuchten uns für einen irrwitzigen Preis mitzunehmen. Sie scharrten sich um uns, redeten alle gleichzeitig, brachen immer mal wieder in schallendes Gelächter aus, während der „Tourverkäufer“ immerfort Geschäfte machen wollte. Wir konnten nur noch ungläubig unsere Köpfe über das Spektakel schütteln. Das ganze Schauspiel dauerte ca. 15 Minuten. bis wir endlich einen Taxifahrer fanden, der etwas weiter weg stand und sich erbarmte, uns mit Taximeter mitzunehmen. Im Taxi sitzend blickte ich durch die Heckscheibe zurück und sah die Silhouetten der anderen Fahrer, die wohl enttäuscht über das entgangene Geschäft waren.

02 Arriving at Hohhot taxi drivers

02 Arriving at Hohhot taxi drivers 2

Angetan von dem farbenfrohen und gemütlichen Innenhof unseres Hotels war ich gespannt, wie unsere Zimmer aussehen würden. Wir fanden uns in Kinderzimmern wieder, deren Wände mit bunten Tapeten und verspielten Betttüchern geschmückt und deren Betten mit brettharten Matratzen ausgerüstet waren. Das Badezimmer mussten wir uns mit anderen Gästen teilen. Gut, dass wir von den Gastgebern des „Anda Guesthouse“ sehr herzlich aufgenommen wurden und wir bei ihnen unsere geplante Grasland-Tour organisieren konnten, was die etwas seltsame Behausung entschädigte.

Anda Guesthouse Hohhot

Hohhot ist eine für chinesische Verhältnisse kleine Stadt und zählt „gerade mal“ 3 Millionen Einwohner. Die vierspurigen Straßen, der Smog in der Luft und die mächtige graue Stadtarchitektur wirkten auf mich erdrückend. Es wird gebaut was das Zeug hält, egal ob Kleinstadt oder nicht. Aber hier werden nicht nur ein oder zwei gigantische Hochhäuser gleichzeitig errichtet. Mehrere Dutzend dieser Kolosse stehen dicht nebeneinander. Trotz der urbanen Entwicklung machen die Einwohner einen ländlichen, fast bäuerlichen Eindruck auf mich. Es scheint mir manchmal als ob die Städte um die Einwohner herum entwickelt wurden. Die Menschen hinken diesem Fortschritt noch hinterher.

Construction buildings Inner Mongolia

Construction buildings Inner Mongolia

Ich bin erleichtert, als wir zwischen all dem kommunistischen Bauwahnsinn ganz in der Nähe unseres Hotels eine Straße entdecken, die im Lonely Planet „Restaurant Street“ genannt wird und unsere kleine Oase wird. Hier reihen sich Restaurants und Bars dicht aneinander und später am Abend haben wir es uns neben einem der zahlreichen mongolischen Barbecues, die vor den Restaurants aufgebaut wurden, gemütlich gemacht. Trotz Wochentag war am Abend die Hölle los und die trinkfreudigen Mongolen und Chinesen saßen mit Biereimern und Tellern voller Fleischspieße zusammen. Die Beer-Buckets wollten wir nicht, aber wir hatten vor, das mongolische BBQ auszuprobieren, wenn wir schon einmal in der Inneren Mongolei waren. Mit Händen und Füßen, auf die Teller unserer Tischnachbarn zeigend, bestellten wir Essen, das wir später nur teilweise identifizieren konnten. Geschmeckt hat es trotzdem.

Restaurant Street Hohhot Inner Mongolia

Restaurant Street Hohhot

Restaurant Street Hohhot

Restaurant Street Hohhot

Restaurant Street Hohhot

Am nächsten Tag ging es für S und mich in das zwei Stunden entlegene Xilamuren Grasland. Ralf hatte leider „Man Flu“, die Männergrippe erwischt und bevorzugte es zurück zu bleiben und es sich auf der harten Kinderzimmermatratze gemütlich zu machen. 😉 Stattdessen stieß Jade, eine Engländerin zu uns, die wie wir am Tag zuvor im Hotel ankam. Wir fuhren aus der Stadt und schon bald wurde das Land karger und die Sicht über die Prairie weiter. Nach zwei Stunden konnten wir die ersten Jurten-Camps sehen und waren ein wenig schockiert. Diese Camps werden hauptsächlich von chinesischen Riesentourgruppen überschwemmt, bieten allerlei Unterhaltungsangebote und sehen aus der Ferne aus wie ein akkurat aufgebautes Zeltlager einer Kaserne.

Yurt Camps Xilamuren Grassland Inner Mongolia

Wir hatten bei der Organisation der Tour darauf geachtet zu betonen, dass wir in einer Jurte übernachten wollten, die von einer Familie zur Verfügung gestellt wird und wo man noch ein wenig von dem traditionellen Leben der Mongolen erfahren kann. In einem dieser Camps unterzukommen war für uns unvorstellbar. Doch während der Fahrt war uns dann doch ein wenig mulmig, weil wir bis zum Ende nicht wussten, ob wir auch tatsächlich abgeschieden von den Touristenherden unterkommen würden, da diese überall zu sehen waren. Wir fuhren von der geteerten Fahrbahn auf eine Schotterpiste ins weite Grasland ab. Die Hügel wurden grüner, einige Schafherden und grasende Pferde kamen in Sicht. Nach 10 Minuten Holperfahrt kamen wir an und waren erleichtert. Der Hof war klein. Nur sechs Jurten und ein paar Pferde standen neben dem Haus unserer Gastfamilie. Nach zwei Wochen in asiatischen Mega-Cities merkte ich, wie sehr ich Entspannung und Natur brauchte und diese Weite, Ruhe und Abgeschiedenheit mir sofort gut taten. Wir bezogen unser mongolisches Zelt und aßen Gemüse mit Lamm, was sehr typisch für diese Region ist. Und im Hintergrund war Dschinghis Khan immer dabei, auf den die Mongolen noch heute sehr stolz sind.

Xilamuren Grasslands Inner Mongolia

Xilamuren Grasslands Inner Mongolia

Yurts Xilamuren Grasslands Inner Mongolia

Yurts Xilamuren Grasslands Inner Mongolia

Horses Xilamuren Grasslands Inner Mongolia

Guesthouse Xilamuren Grasslands Inner Mongolia

Dora und Kyle, zwei junge, sehr sympathische Mädels, die uns vom Hotel aus zur Gastfamilie führten, zeigten uns die Gegend, übten mit uns das traditionelle Bogenschießen, erklärten uns einiges über die mongolische Kultur und brachten uns ein typisch mongolisches Spiel, für das Schafsknochen verwendet werden, bei. Wir beeindruckten sie mit der Tatsache, dass eine deutsche Band über ihren Helden Dschinghis Khan gesungen hat. Abends sammelten wir Kuhdung (mit Handschuhen wohlgemerkt), um Feuer zu machen. Neben den Zelten gab es eine auszementierte Feuerstelle, die mit einem Schacht verbunden war, der unter das Zelt führte. Die heiße Luft verteilt sich so unter dem Zelt und funktioniert wie eine Art Bodenheizung. Die Nacht wurde zwar bitterkalt, aber unsere Heizung und ein dickes Sandwich aus Matratzen und Lammfell auf dem Zeltboden halfen, die Kälte abzuhalten.

Archery Xilamuren Grasslands Inner Mongolia

Sheeps Xilamuren Grasslands Inner Mongolia

Sheep game Xilamuren Grasslands Inner Mongolia

Xilamuren Grasslands Inner Mongolia

Sheeps Xilamuren Grasslands Inner Mongolia

Xilamuren Grasslands Inner Mongolia

Xilamuren Grasslands Inner Mongolia

Xilamuren Grasslands Inner Mongolia

03 Xilamuren grasslands sunset 2

Xilamuren Grasslands Inner Mongolia

Xilamuren Grasslands Inner Mongolia

Yurt fire Xilamuren Grasslands Inner Mongolia

03 Xilamuren grasslands yurt fire 2

Am nächsten Tag standen wir kurz nach Sonnenaufgang auf. Wir hatten eine 5stündige Fahrt zur Kubuqi-Wüste vor uns. Da wir an Hohhot vorbei mussten, konnten wir Ralf abholen, der sich in der Zwischenzeit ein wenig erholt hatte. Um es gleich vorweg zu sagen: Die Wüstentour war ein Reinfall. Wie in dem Grasland wollten wir auch hier einfach ein wenig Natur und neue Landschaften entdecken. Die gesamte Fahrt über rauschten wir an riesigen Baustellen und Industrieanlagen vorbei. Von idyllischen Landschaften keine Spur. Als wir ankamen, wurden wir erst einmal in einem gigantischen Open-Air-Laster vom Parkplatz in die Wüste gebracht, wo schon gesattelte Kamele auf uns warteten. Ich weiss nicht mehr, warum wir diese Aktivität überhaupt organisiert hatten, denn auf eng aneinander gebundenen Kamelen zu reiten ist eigentlich überhaupt nicht unser Ding. Zudem waren in allen Himmelsrichtungen Strommasten, Hochhäuser oder Kohlekraftwerke zu sehen. Direkt neben dem „Kamelparkplatz“ stand dann auch noch ein Bagger auf der höchsten Sanddüne, der so von überall aus gut zu sehen war. Man würde hier Gondeln für die chinesischen Touristen aufbauen. Na super! Nachdem wir dann auch noch das obligatorische Sandschlittenfahren hinter uns brachten, fuhren wir nach eineinhalb Stunden etwas entnervt nach Hohhot zurück.

Kubuqi dessert Inner Mongolia

Kubuqi dessert Inner Mongolia

Kubuqi dessert Inner Mongolia

Kubuqi dessert Inner Mongolia

Kubuqi dessert Inner Mongolia

Wir wollten uns nicht entmutigen lassen und unser Glück weiter im Norden der Region versuchen. Wir flogen am nächsten Tag nach Hailar, eine wiedermal typische chinesische betonreiche Kleinstadt, die man bis auf die nachgemachten Hutongs und den vorzüglichen Hotpot (bereits beim zweiten Besuch bekam Ralf dort seine ganz persönliche VIP-Karte geschenkt) nicht unbedingt gesehen haben muss. Von hier aus fuhren wir mit dem öffentlichen Bus nach Shi Wei, einem Dorf am nördlichsten Zipfel der Inneren Mongolei, von wo aus man Russland auf der gegenüberliegenden Seite des Eerguna Flusses sehen kann. Unterwegs machten wir eine Pinkelpause in einem kleinen Ort, bei der wir unseren bisher schlimmsten Klo-Besuch erlebten.

Tourist hutongs Hailar

09 Hailar Hotpot VIP card

08 Toilette Shi Wei

Von Shi Wei hatten wir gelesen, dass ein paar Touristen auch dieses entlegene Fleckchen Erde bereits gefunden hatten und man nicht ganz alleine sei. Doch was uns erwartete schien außerhalb unseres Vorstellungsvermögens. Es ging schon damit los, dass wir drei Stunden lang auf unserem Weg über hügeliges Grasland und durch Pinienwälder von einer riesigen Baustelle neben der Fahrbahn begleitet wurden. In Shi Wei angekommen suchten wir uns eine Unterkunft und stellten fest, dass auch hier wie verrückt gebaut wird: Und wieder einmal alles im großen Stil in Form von überdimensionalen Blockhäusern. In einem solchen Holzhaus kamen wir dann auch unter, obwohl es noch eine halbe Baustelle war, was uns aber nicht sonderlich störte, denn der Blick über den Fluss auf die Graslandschaft und das nahegelegene russische Dorf entschädigte den Baudreck.

Shi Wei wooden houses Inner Mongolia

Shi Wei wooden houses Inner Mongolia

Shi Wei wooden houses Inner Mongolia

Shi Wei grasslands

Dieses Dörfchen am Ende der Welt bereitet sich mit Hochdruck auf den großen chinesischen Touristenansturm vor, der seinen Höhepunkt wohl im Juli und August erfährt. Wir drei Westler wurden trotz eifrigen Arbeitens nicht übersehen. Wir wurden beobachtet als wären wir Aliens, es gab keine Scham beim Starren. Gespräche wurden unterbrochen, man stupste sich an und zeigte in unsere Richtung. Dabei kam es schon einmal vor, dass die Kinnlade von dem einen oder anderen Einheimischen bei unserem Anblick nach unten sackte oder heftig gekichert wurde. Manche versuchten noch nicht einmal unauffällig ein Foto von uns zu machen und hielten uns das Handy in wenigen Metern Entfernung zielsicher vors Gesicht. Wir konnten die raue Art der Mongolen kaum fassen und fragten uns lachend immer und immer wieder, wo wir da bloß gelandet waren.

07 Labudalin people

Aber auch wir hatten unseren Spaß. Shi Wei bietet nämlich einiges an Skurrilem. Da gibt es beispielsweise einen Modetrend, dem jeder zweite Shi Wei‘er folgt: Camouflage in allen Varianten. Dass Fälschungen in China ganz groß sind weiß mittlerweile wohl jeder. Aber dass es in diesem Dorf „Fake-Giebel“ auf manchen Dächern und als Nadelbaum getarnte Funkmasten gibt hat für uns den Vogel abgeschossen. Vor den zahlreichen Shops mit russischen Souvernirs, die alle die gleichen furchtbar billigen Geldbeutel, Flachmänner und Taschen mit Sowjet-Emblemen verkauften, standen Lautsprecher, aus denen grell russische Technomusik dröhnte. Diese Marketingmethode funktionierte wohl tatsächlich, denn Ralf konnte nicht widerstehen und musste sich ein hübsches Portemonnaie besorgen. Wieder einmal waren wir fassungslos über die Schrägheit der Inneren Mongolei!

People of Shi Wei Inner Mongolia

People of Shi Wei Inner Mongolia

People of Shi Wei Inner Mongolia

Houses Shi Wei Inner Mongolia

08 Getarnter Strommast

04 Shi Wei loudspeakers

08 Geldbeutel Ralf Shi Wei

Nach ein paar Stunden waren wir im Dorf schon bekannt als „The Germans“ und eine Frau lud uns in ihr Haus ein, zeigte uns einen Raum voller Fotos an den Wänden und erklärte uns, wie sich russische und mongolische Vorfahren über Generationen hinweg gemischt hatten. Diese spannende Mischung ist tatsächlich in den Gesichtern der Menschen hier zu sehen.

People of Shi Wei Inner Mongolia

People of Shi Wei Inner Mongolia

In Shi Wei hat S ihre Liebe zu Pferden und ich meine zu dem typisch mongolischen, gesalzenen Milchtee entdeckt (hört sich komisch an, ist es auch, aber mir hat’s geschmeckt). Abends wurde die kleine Hauptstraße durch blinkende Leuchtreklame erhellt, BBQ-Stände wurden aufgebaut und trotz der klirrenden Kälte ließen es sich die Leute nicht nehmen, draußen zu sitzen und zu schwatzen. Uns war es zu kalt und wir kehrten in ein kleines „Restaurant“ ein, das in separierte Räume aufgeteilt war. Je weiter man in die Provinz hinein fährt, desto schwieriger wird die Verständigung. Das zeigt sich besonders bei der Suche nach Essen. Natürlich gab es hier keine Fotos in den Speisekarten, mit denen wir uns in Peking noch aushalfen. Und irgendwie fanden wir auch mithilfe von Ralfs iPhone-App nicht die richtigen Bilder, die wir dem netten Kellner für die Bestellung hätten zeigen können. Wir hatten es nach einigen Anläufen geschafft einen Teller mit Fleisch und Gemüse zu bestellen und machten uns wie ausgehungerte Geier in unserem Séparée darüber her. Ein Teller für drei reichte natürlich nicht und da wir nicht wussten, wie wir etwas anderes hätten bestellen können, musste einfach noch einmal das gleiche Gericht her. Und wieder war Dschinghis Khan dabei. 🙂

Horse Riding Shi Wei Inner Mongolia

Horse riding Shi Wei Inner Mongolia

BBQ Shi Wei Inner Mongolia

Restaurant Shi Wei Inner Mongolia

iCoon app

Restaurant Shi Wei Inner Mongolia

BBQ Shi Wei Inner Mongolia

Nach fast zwei Wochen mussten wir uns schweren Herzens von unserem Freund Ralf verabschieden. Vielen Dank für die super Zeit!

09 Hailar saying goodbye

 

3 Comments

 

  1. 02/06/2014  19:46 by R Reply

    Manflu?!? Das war Mongolische Steppengrippe! Höchst gefährlich, sowas!! Ich kann froh sein, dass ich das überlebt habe.

    War großartig mit Euch zu reisen! Und darüber zu lesen ist fast nochmal wie ein Stück vom skurillen Urlaub nochmal zu erleben...

  2. 04/06/2014  21:39 by Jay Pee Reply

    Sehr interessant, bin begeistered!

  3. 25/06/2014  18:50 by Antonella Reply

    China scheint wirklich ganz anders zu sein. Auch die Fotos sind anders. Besondrs mag ich 7, 26, 33, 47, 51, 57. Freue mich jetzt weitere Berichte zu lesen. War etwas off!

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