„Bitte warten!“ #8 – Auf das eigene Bett

Völlig unterkühlt kamen wir mit einem „A/C Express Bus“ um 4 Uhr morgens in Hsipaw (ausgesprochen „schiepaw“, wobei die letzte Silbe ausgesprochen wird wie „law“ im Englischen), ein beschauliches Bergstädtchen 200 km nordöstlich von Mandalay an. Wir wussten, auf was wir uns einließen. Jeder Tourist, dem wir begegnen und der bereits in den Genuss der myanmarischen Fernbusse gekommen ist, verzieht das Gesicht und beschwert sich über Kühlschranktemperaturen und die lautstarken […]

 

Kalaw – Da, wo das Licht weicher wirkt

Wir hatten lange überlegt, ob wir den Zug von Yangon nach Thazi oder stattdessen doch den Bus in die Berge nehmen sollten. Es kursieren Horrorgeschichten über Zugfahrten in Myanmar wie Entgleisungen und 20stündige Verspätungen. Zudem dauern Zugfahrten hier per se länger und man muss für die Myanmar Railway einige Dollar mehr hinlegen als für Express Busse. Trotzdem wollten wir uns „the bumpy ride“, wie es hier alle enthusiastisch beschreiben, nicht […]

 

Hier könnten wir hängen bleiben

Für die Fahrt vom Süden in den Norden Thailands brauchten wir insgesamt etwa 30 Stunden und fünf Verkehrsmittel: Per Minibus von Khao Sok nach Surathani, erster Nachtzug von Surat Thani nach Bangkok, zweiter Nachtzug von Bangkok nach Chiang Mai, Pickup vom Bahnhof zum Busterminal, lokaler Bus von Chan Mai nach Pai. Als es kühler wurde, wussten wir, dass Pai nicht mehr weit war. Der Weg führte uns über Serpentinenstraßen in […]

 

„Bitte warten!“ #7 – 160 Minuten und unzählige Kalorien später

Drei Stunden vor planmäßiger Abfahrt unseres Nachtzuges kamen wir in Surat Thani an und vertrieben uns die Zeit mit abendessen. Dank der netten Bahnhofsdame wussten wir 45 Minuten vor geplanter Abfahrt, dass unser Zug, der uns nach Bangkok bringen sollte, Verspätung hatte und erst um 22.11 Uhr statt 20.14 Uhr fahren würde. Mit einem Boardmarker schrieb sie „120“  in die Spalte, die den Titel „Delay (min)“ trug. Die 5 Münchner […]

 

Bangkok - Kontraste und Hochgenüsse

Entweder man liebt Bangkok oder man möchte diese Stadt so schnell wie möglich auf dem Weg zu Thailands Postkarten-Inseln hinter sich lassen. Vielen ist die Hauptstadt des Königreichs entweder zu dreckig, zu laut und zu stressig oder durch die Popularität ihrer berühmtesten Straße „Khaosan“ gar zum Ballermann Thailands verkommen. S und ich lieben diese pulsierende Metropole! Beide waren wir schon einmal hier und sind trotzdem immer wieder fasziniert von Bangkoks […]

 

 
 

Tanzania final

  Our greatest moments during the past five and a half weeks in Tanzania:   Looking forward to our next chapter starting Christmas in Thailand.  

 

Kampf der Giganten

Nach fünf Wochen in Tansania kann ich mich immer noch nicht an den Anblick des omnipräsenten Rot und Blau der Sodasupermächte gewöhnen. Das Land scheint in der Reklame der bekanntesten Süßgetränkehersteller zu „ertrinken“. Im Kampf um die besten Werbeplätze, egal ob in Städten oder auf dem Land, präsentieren sich Coca Cola und Pepsi auf vier Meter hohen Wänden, bedecken komplette Hausdächer, sponsern zig Straßen-, Busbahnhof- und Ladenschilder, die mit Namen […]

 

„Bitte warten!“ #6 – Bis das Licht angeht

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als in München das letzte Mal der Strom ausfiel. Das seltene Ereignis hat ungefähr 45 Minuten gedauert und war gefühlt eine Woche Gesprächsthema. Seit gut zwei Monaten sind wir in Afrika unterwegs und haben uns an die fast täglichen abrupten „power cuts“ gewöhnt. Man tut gut daran immer eine Stirnlampe dabei zu haben, da man in den stockdunklen Straßen seine Hand vor Augen […]

 

„Wenn du mich fragst wo's am schönsten war, sag ich Sansibar!“

Fast andächtig blickten wir aus dem Taxi auf die Lichter von Sansibar-Stadt. Unser Hotel lag inmitten von Stone Town, im Kiponda-Viertel und wir mussten die letzten Meter laufen, da das Auto nicht in die engen Straßen der historischen Altstadt einbiegen konnte. Wir waren sofort fasziniert von den verwinkelten Gassen, die von einer Mischung aus arabischer und indischer Architektur umschlossen wurden. Bei Ankunft war es bereits dunkel, aber im Gegensatz zu […]

 

„Bitte warten!“ #5 – Auf die Atolle vor Sansibar

Gemeinsam mit Aminata, unserer Safariführerin im Selous Nationalpark, warteten wir auf das Flugzeug, das uns nach Sansibar bringen sollte. Nachdem die weiteren Touristen samt ihrer schicken Schalenkoffer mit anderen Propellermaschinen verschwanden und wir immer noch ausharrten, begannen wir uns die Wartezeit mit Gesprächen über Gott und die Welt zu vertreiben. Aminata erzählte uns von ihrem Zukunftstraum, über ihre Familie und welche Unterschiede sie zwischen Kenianern und Tansaniern wahrnimmt. Wir erzählten […]